Verbesserungsideen für den Masterplan Hellabrunn

Wie ich schon im Tierpark Hellabrunn Thread schrieb, habe ich mir den kürzlich vorgestellten Masterplan von Hellabrunn noch einmal vorgenommen um meine Ideen einzubringen.

Zur Erinnerung noch einmal der Masterplan:

Masterplan Hellabrunn

und meine Version:

Masterplan Hellabrunn Bonobo

und die „Neuaufteilung“ der Kontinente:

Neueinteilung der Kontinente

rot=Afrika
gelb=Asien
orange=Australien (Neuseeland)
dunkelblau=Südamerika
hellblau=Nordamerika
grün=Europa
eisblau=Polarwelt

Die „Welt der Affen“ wird aufgeteilt in Afrika und Asien.
Die Elchanlage wird zu Madagaskar und somit Afrika zugeschlagen.
Die „Welt der Vögel“ wird ebenfalls aufgeteilt: Die Großvoliere wird Südamerika zugeschlagen und die Keavoliere wird künftig zu Australien(Neuseeland) gehören.

So, das war es fürs erste. Ich geh jetzt Rasenmähen, dann geht es weiter mit den Vorstellungen der Detailplanungen :mrgreen:

Ein Gedanke zu „Verbesserungsideen für den Masterplan Hellabrunn“

  1. Die Neuausrichtung der Kontinente finde ich gut, jedoch sollte „Amerika“ als ein Kontinent erhalten bleiben, ebenso die Großvoliere, da sie auch Vögel aus anderen Kontinenten beherbergt, zum Beispiel Schwarzstörche, Waldrappe und viele Europäische Enten.
    Die Teilung der „Welt der Affen“ ist eine gute Idee, über die ich auch schon nachgedacht habe. Der denkmalgeschützte, asiatische Bereich soll dann als alte Tempelruine gestaltet werden, sofern es der Denkmalschutz erlaubt. Die Schabrackentapire sollten durch eine Art ersetzt werden, die noch besser in die asiatische Inselwelt passt, also Visaya-Pustelschweine oder Anoas.
    Asien:
    Auch über die Panzernashörner habe ich mir schon Gedanken gemacht, jedoch bin ich nicht auf die Idee gekommen, sie in die Asien-Anlage zu integrieren. Der Teil für die Nashörner soll aber etwas größer werden, außerdem sollen die Nilgau-Antilopen durch Sika- oder Leierhirsche erstetzt werden.
    Europa:
    Die Anlage der Elche wird zugunsten von Luchsen verkleinert. Ich denke dass die Luchse wichtig sind, da sie für pädagogische Zwecke, um im Hinblick auf zukünftige Luchse in Sübayern aufzuklären.
    Amerika:
    Im Südamerika-Haus wird zusätzlich zu den Stallungen der Säuger noch eine Nachttierabteilung eingerichtet, um den Besuchern auch tagsüber die Brillen-Blattnasen und Wickelbären präsentieren zu können. Außerdem können im vorgelagerten Wintergarten und auch im Südamerika-Haus Volieren für Krallenaffen eingerichtet werden. Die Ausenanlage wird in „Pantanal“ und „Patagonien“ geteilt. Den linken Teil bewohnen dann zusätzlich noch Chaco-Pekaris, während zu den Vikunjas, Nandus und Maras keine Arten hinzukommen. Das Affenhaus für Totenkopf- und Klammeraffen wird für Besucher einsehbar sein.
    Afrika:
    Den Hyänen würde ich Afrikanische Wilhunde vorziehen, da sie aufgrund der Unterstützung von Schutzprojekten in früheren Jahren eine große Bedeutung für Hellabrunn haben dürften. Hyänen passen aber genauso. Die Anlagen der Bongos und Zwergflusspferde werden ohne Übergang gestaltet.Die Madagaskargehege finde ich gut, die Insel kam bisher immer etwas zu kurz. Jedoch sollte bei den Kattas auf eine Haltungsform zurückgegriffen werden, die in anderen Zoos, wie Dresden und Augsburg schon praktiziert wird. Die Kattas werden als Junggesellengruppe gehalten und mit Mohren-, Halsband- oder Rotbauchmakis vergesellschaftet.
    Die geplante Haltung von Schakalen finde ich etwas problematisch, da die Population in Zoos sehr klein ist, diese sind außerdem Goldschakale und somit für „Afrika“ eher unpassend. Ich würde Löffelhunde vorschlagen, da eine weitere Caniden-Form sicher nicht schadet.

    Des weiteren kann noch überlegt werden, ob die Muntjaks nicht gleich durch Schopfhirsche ersetzt werden, da die Haltung von Muntjaks aufgrund der neuen EU-Verordnung ja mittelfristig auslaufen wird.

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