Planspiel: Alfred-Brehm-Haus

Ich habe mal wieder eine neue Planung und zwar diesmal für das Alfred-Brehm-Haus.

Das Haus ist natürlich eine ganz andere Herausforderung gewesen und ich habe versucht, möglichst viel von den potentiell denkmalgeschützten Bereichen stehen zu lassen. So bleiben in meinem Entwurf alle Vogelvitrinen, allerdings nicht mehr für Vögel, genauso stehen wie alle Außenkäfige. Details dazu kommen später.

Ich habe die Malaienbären ganz rausgelassen, weil ich ein komplett neues haus für diese bevorzugen würde.

Hier ist erstmal meine Idee:

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Legende:
grau = Tiergehege innen
gelb = Tiergehege außen
rot = Pflegerbereich
orange = (neue) Besucherwege
braun = Beobachtungshütten
braun (schraffiert) = Baumwipfelpfad
grün = Terrarien

Details zu meiner Planung:

Sumatratiger:

Die Tiger erhalten zwei neue Anlagen, die eine und zugleich größere wird das gesamte Areal des jetzigen Innenhofes einnehmen. Die Besucher können die Tiger dort durch Scheiben von innen und über einen neu angelegten Wassergraben gegenüber beobachten.
Eine zweite, übernetzte Anlage entsteht auf der anderen Seite der Felsenhalle, die mit ein paar Umgestaltungen als Innengehege für die Tiger erhalten bleibt.

Java-Leoparden:

Die Java-Leoparden erhalten die ganze linke Seite des Gebäudes.

Innen entstehen durch Erweiterung in den Besucherbereich und Zusammenlegung drei größere und einsehbare Gehege. Da aufgrund der aktuell vorhandenen Treppen, die vor den Innenkäfigen liegen, ein leichter Höhenunterschied zwischen Tiergehege und Besucherbereich anfällt, kann man die Leoparden aus einer interessanten Perspektive beobachten, da man quasi direkt in das Geäst schaut. Die restlichen Innenkäfige für die Leoparden bleiben komplett erhalten und fallen in die rückwärtige Tierhaltung.

Die Außenkäfige bleiben, wie oben schon erwähnt, komplett erhalten, um den Denkmalschutz umgehen zu können. Die Käfige dienen künftig als rückwärtige Vorgehege und sind über (erhöhte) Laufgänge mit zwei großen Außenvolieren verbunden. In diese zwei Außengehege können die Besucher aus verschiedenen Perspektiven blicken, z.B. von einer erhöhten Beobachtungshütte aus oder knapp über der Wasseroberfläche.

Palawan-Bengalkatzen

Die Bengalkatzen erhalten alle jetzigen Gehege der Kleinkatzen beim Haupteingang des Gebäudes und eine kleines übernetztes Außengehege. Zwei der kleinen Innengehege werden zusammengelegt und bilden dann ein größeres Innengehege, das von innen einsehbar ist.

Goldkatzen und Nebelparder:

Beide Arten werden auf der anderen Seite des Gebäudes jeweils zwei übernetzte Außengehege, die auch hier wieder über Laufgänge mit den jetzigen Außenkäfigen verbunden sind, nutzen können.

Innen werden pro Art zwei einsehbare Innenanlagen zu finden sein, die ebenfalls bis zum oberen Besucherbereich erweitert werden. Die restlichen Innenkäfige faleln hinter die Kulissen (siehe Leoparden).

Felsenhalle Ost:

Die zweite Felsenhalle bleibt auch bestehen, wird aber mit tropischen Pflanzen, Kletterästen und Mulchboden (dasselbe für die Felsenhalle West) aufgewertet und dient künftig der Haltung von a) Schwarzen Haubenlanguren (aus dem Zoo) und Zwergottern (dito) oder b) Schweinsaffen, die nur innerhalb des Tierparks umziehen müssten. Da Schweinsaffen eher bodenbewohnend sind, wäre eine Vergesellschaftung mit Zwergottern eher schwierig, oder? Die Otter köntnen den Wassergraben gut beleben.

Die Affen und Zwergotter erhalten dann auf auf der Aueßnseite des Hauees noch eine Außenanlage.

Tropenhalle:

Die Tropenhalle wird umgestaltet und dichter als jetzt bepflanzt. Der jetzige „Baumwipfelpfad“ verschwindet und wird durch eine hölzerne Konstruktion ersetzt, die sich besser in die Landschaft einfügt.

Da das Krokodilhaus wohl abgerissen werden muss, erhalten hier zumindest die Sunda-Gaviale eine neue, teilbare Anlage. Für die Besucher wird ein kleiner Unterwassereinblick errichtet. Die Gaviale werden mit größeren Fischen und einer größeren Wasserschildkrötenart, z.B. der Grünen Spitzkopfschildkröte (gibt es bereits in der Schlangenfarm), vergesellschaftet.

Der Vogel- und Flughundbestand der Halle wird entsprechend an das südostasiatsiche Thema angepasst, daher werden die Glanzstare, Flammenkopf-Bartvögel, Lappenstare, Bronzeflügeltauben etc. abgegeben oder woanders im Tierpark oder Zoo untergebracht. Dafür könnten z.B. die Rotschnabel-Fluchtvögel und die Elfenblauvögel, die derzeit in den Vitrinen leben, in die Halle ziehen.

Vogelvitrinen und co:

In den Vogelvitrinen werden künftig kleinere, südostasiatsiche Reptilienarten sowie Amphibien gehalten. Anbieten würde es sich, Arten aus der Schlangenfarm zu wählen, also Schlangen wie Spitzkopfnattern, Blutpythons, Bismarckpythons oder Buntpythons, kleinere Schildkröten wie Chinesische Dreikielschildkröten oder Amboina-Scharnierschildkröten (könnten eventuell auch in der Tropenhalle leben) und kleinere Echsenarten.

Weitere kleinere Terrarien würden für Wirbellose (vor allem Vogelspinnen und Skorpione) neu gebaut werden. Anbieten würden sich die Aufgänge zum Baumwipfelpfad.

Die ehemaligen Koala- bzw. Flughundgehege hinter der Tropnehalle werden für die Haltung größerer Reptilienarten umgebaut. Meine Favoriten wären Neuguine-Warane (aus dem Krokodilhaus) als Vertreter mittlergroßer Warane und eine große Riesenschlangenart wie die Tigerpython.

Außerdem würde das Haus bessere und mehr didaktische Angebote erhalten sowie kleine Pflanzinseln, die den Besucherbereich auflockern.

So, das war’s. Ich hoffe, es war nicht allzu viel Text und ich würde mich über Meinungen, auch kritische freuen. :)

 

2 Gedanken zu „Planspiel: Alfred-Brehm-Haus“

  1. Schwierig was zu zu sagen, da ich das Haus ja nicht kenne.

    Von der Zusammenstellung der Arten her klingt das sehr gut, ein umfassendes Südostasien-Haus mit den Schwerpunkten Katze und Reptilien. Da überlege ich fast, ob man denn die Languren unbedingt haben muss, oder ob der Platz nicht auch den Tigern zu Gute kommen kann.

    Das mit den Innengehegen der Katzen ist schwierig vorzustellen, sieht im Plan extrem kleinteilig aus. Interessant finde ich das Tiger-Innengehege, nur scheinen mir 50% Wasserfläche etwas viel.

    1. Ich plane, sobald ich meinen PC wieder habe, das Haus mal mit Fotos hier vorzustellen, dann kannst du die teilweise sehr beengten Verhätnisse besser abschätzen.

      Zum Thema: Mit den Languren wollte ich ein bisschen den Bestand auflockern und zudem den Zoo entlasten, dessen Affenhaus auch viel zu überfüllt ist und in den nächsten Jahren auch eine Rundumerneuerung samt Artenabgaben benötigt. Die Zwergotter wollte ich mit ins Konzept aufnehmen, weil es bisher noch gar keine Otterart im Tierpark gibt.
      Eine zweite Innenanlage für die Tiger wäre allerdings eine gute Alternative, da spart man gleich das Geld für die Außenanlage der Affen und Zwergotter.

      Ja, der Wassergraben wirkt sehr groß, ist er auch, allerdings ist der Landteil auch wirklich einige 100 qm groß (ich bin schlecht im Schätzen, aber 200-250 qm sind es bestimmt), erfordert daher meiner Meinung nach lediglich eine gestalterische Aufbesserung, weil beide Felsenhallen momentan noch fast ausschließlich Steinboden, ein bisschen Sandboden und nur wenige Baumstämme haben. Das wirst du ja dann in der Vorstellung des Hauses sehen 😉

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