Evolution Äquatorium

In Sachen Umplanungen war das Äquatorium meine erste und allerliebste Baustelle. Hier möchte ich euch zeigen, wie sich das ganze entwickelt hat.

Entwurf 01

Das ist mein erster Entwurf von Mitte der 90er-Jahre (frühestens 1997). Damals hab ich leider noch nicht daran gedacht, die Skizzen zu datieren.

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Halle I

Die Doppeltüren oben und unten sind die beiden Ausgänge, link unten ist der Durchgang zu Halle II. Der Besatz der Käfige entspricht dem, der damals Stand der Dinge war. In der Mitte ist die Pflanzeninsel, die es jetzt noch gibt. Die Idee war, die Käfige in den Besucherraum hinein zu erweitern, sie zu verglasen, davor einen Wassergraben zu setzen und sie ansehnlicher zu gestalten.

Als Grundidee für die 90er vielleicht garnicht mal so schlecht, auch wenn das Wasser so keinen Sinn gemacht hat. Es hält die Affen nicht zurück, dafür ist schließlich die scheibe da, und um die Besucher auf Abstand zu den Scheiben zu halten, sind Pflanzenzonen unaufwändiger. Davon abgesehen, dass realistisch betrachtet kein Platz für diese Anordnung wäre.

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Beispiel für die Käfiggestaltung. Rechts hinten auf dieser Zeichnung befindet sich, durch Glasscheiben abgetrennt, das Orang-Utan-Kinderzimmer, das es damals, als Handaufzuchten noch die Regel waren, Standard war. Seinerzeit waren die Orang-Utans die einzigen, die überhaupt züchteten, die Gorillas noch nicht, die Schimpansen nicht mehr.

Eigentlich waren zu dieser Zeit beide Käfige in Halle II mit Orang-Utans besetzt, es gab ja eine Borneo- und eine Sumatra-Gruppe. Vermutlich dachte ich aber, die Gorillas bräuchten mehr Platz. Tatsächlich taucht diese Überlegung, den rechten Käfig in Halle II für die Affen im angrenzenden Käfig in Halle I mit zu nutzen, später immer wieder auf.

An den beiden Seitenwänden waren damals noch kleine Vitrinen, in denen die Krallenaffen untergebracht waren. Die habe ich hier durch verglaste Gehege ersetzt. (Realiter sind dort heute Voliere für ebendiese Tiere.)

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Halle II

Leider existiert kein Entwurf von Halle III. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich damals überhaupt einen angefertigt habe. Rein hypothetisch würde ich heute sagen, er hätte wohl vorgesegen, die Meerkatzenkäfige zu verglasen und ähnlich zu gestalten, wie das Beispiel oben.

Vielleicht fällt dem einen oder anderen auf, dass der ganze Grundriss irgendwie nicht passt. Das liegt daran, dass ich mich damals an der Abbildung des Äquatoriums im alten Zooplan orientiert habe.

Äquatorium 01-4Hier wird das Haus als aus vier an den Seiten aneinander gefügte Quadraten bestehend dargestellt. Tatsächlich überlappen sich die Quadrate diagonal an den Ecken. Mit der zunehmenden Beschäftigung mit dem Bau habe ich das aber schnell herausbekommen.

Entwurf 02 – Glasscheiben statt Gitter

Dies war bereits der erste komplette Entwurf, von ca. 1998.

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Einen Original-Grundriss hatte ich immer noch nicht. Aber ich hatte mir vor Ort eine Vorstellung davon verschafft, wie die Räume zueinander liegen. Daher sind die Nachkäfige zwar an ihrem Platz, die verbindenden Korridoren hinter den Kulissen fehlen aber noch. Auch hier nutzen die Gorillas beide Käfige in Halle I und II plus eine zusätzliche Außenanlage. Warum ich auf die Idee kam, die als Abtrenn-Gehege anzulegen, weiß ich allerdings nicht.

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Querschnitt mit Dachkonstruktion

Um einen echten Umbau handelt es sich hier natürlich noch nicht, sondern eher um eine leichte Modernisierung und Neugestaltung. Aber ich wage heute rückblicken die These, währe ein gewisser Herr G. nicht so versessen auf Wale gewesen, dass er zum Ende seiner Amtszeit 1993 noch ein neues Walarium in Planung hatte, hätte man etwas in dieser Art vielleicht schon in den 80ern zustande bringen können. Das einzige, was in diesem Plan realiter bereist existierte, waren der Gorilla- und der Dschelada-Auslauf sowie die Wanderu-Voliere.

Gestaltungsentwürfe für die Käfige

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Orang-Utans
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Schimpansen, Gorillas
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Gibbons, Meerkatzen
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Zwergflusspferde

Weitere Käfiggestaltungs-Variationen Ender der 1990er

Inzwischen war ich zum ersten Mal in Köln, Wuppertal und Münster gewesen und hatte mir da Anregungen geholt. Teilweise sind die Innenanlagen dort heute auch noch im selben Zustand wie damals, aber damals dem Äquatorium bereist um 20 Jahre voraus.

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Bei dieser Version hatte ich versucht, durch eine Glasvorbau mit Gitterdach noch etwas mehr Platz herauszuholen.

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Hier hatte ich schräge Glasscheiben vorgesetzt. Beide Entwürfe vernachlässigen dabei allerdings den Umstand, dass sich in den Graben zwischen innerem Gitter und äußerer Scheibe der Menschenaffenkäfige Heizkörper befinden.

Entwurf 03 – Offene Innengehege

Bisher waren die Entwürfe immer nur Renovierungen gewesen. Aber eigentlich wollte ich weg von den Käfigen und hin zu einer offenen Präsentationsform wie in Krefeld.

Südliche Außenanlagen

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Der Waldmenschenkai (heute Gorilla-Busch) sollte wieder zur Schimpansenanlage, der Trockengraben mit Betonstufen in einen Wassergraben umgewandelt werden. Die Gibboninsel sollten die Gorillas bekommen. Für das renovierte Zwergflusspferd-Gehege hatte ich mir folgendes überlegt: Zwischen Glasvorbau mit Innen-Badebecken und Außen-Badebecken wird der Weg tiefer gelegt, so dass die Besucher die Tiere teilwese unter Wasser sehen. Der Weg endet auf einem Beobachtungsplatz quasi mitten im Außengehege.

Halle I

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Hier hatte ich geplant, in der gesamten Halle (und auch in Halle II) den Boden um einen Meter tiefer zu legen und Besucherstege einzubauen. Da stand wohl die klassische Krokodil-Tropenhalle Pate. Einige neue Außenkäfige und -glasgehege sollten dazu kommen. Interessanterweise bin ich beim Gibbon-Außengeheg schon darauf gekommen, Teile der in überfülle vorhandenen Wegeflächen den Gehegen zuzuschlagen – beim Schimpansenkai jedoch nicht.

Halle II und III

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Halle III bleibt auch in diesem Entwurf die Meerkatzenhalle mit allen zu diesem Zeitpunkt dort gehaltenen Arten. Die Inspiration für die runden Außenkäfige der Orang-Utans stammte aus Münster. Damals geba es dort für Orangs solche Außenkäfige, wie man sie momentan noch in Köln am Madagaskarhaus findet. Dasmals fand ich diese Vogelbaur für Affen wohl noch sinnvoll, weil sie auf wenig Bodenfläche Kletteraum schaffen, sozusagen eingekäfigte Baumkronen – heute eine Horrorvorstellung, zumindest für Orang-Utans.

Dachkonstruktion

Äqatorium 03-4Dieser Entwurf war außerdem der ersten mit einem neuen, vollverglasten Dach. Ich denke, ich hatte ein Pyramidendach als Vorstellung. Allerding stimmt die Konstruktion nicht mit der tatsächlichen Dachkonstruktion überein.

Der ganze Entwurf ist natürlich weder baulich noch haltungstechnisch zu realisieren. Von Flächenmaßen innerhalb des Hauses und nötigen Sicherheitsabständen und -höhen, die bei dem zur Verfügung stehenden Platz nicht gegeben sind, hatte ich damals noch keine Vorstellung. Davon abgesehen, dass ich keine Ahnung habe, ob da nicht sowieso ein Keller drunter ist.

Entwurf 04.1 und 04.2 – Nur Renovierung

Die nachfolgenden Skizzen führen dann wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und die Renovierung des Hauses auf dem Status Quo mit verschiedenen (mehr oder weniger realistischen) Variationen von Außengehegen. Ab diesem Zeitpunt tauchen übrigens auch die Längskorridoren zwischen den Käfigblöcken in den Plänen auf.

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Version 1
Äaquatorium 04-2
Version 2

Dazu kamen einige Dachstudien, ohne dass ich irgendeine Ahnung von Statik hätte.

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Äquatorium 04-4 Äquatorium 04-5

Und einige neue Käfiggestaltungs-Varianten:

Äquatorium 04-6Äquatorium 04-7

Entwürfe 05 und 06 – Gehegeerweiterung in den Besucherraum hinein

Diese Entwürde liegen nah beieinander. 05 muss kurz vor Anfang 2001 datieren, denn hier taucht das Zwergflusspferdhaus noch nicht auf (Eröffnung Mai 2001). 06 stammt aus der Zeit zwischen Ende 2000 und November 2001, denn da wurde die Rasbach-Plaung für Gorilla-Busch und Halle I vorgestellt, die ich seither immer mit einbezogen habe.

Bezeichnend ist, dass ich ab diesem Zeitpunkt dazu übergegangen bin, mehr Platz herauszuholen, in dem ich den Innenraum umstrukturieren, Besucherfläche un größerem Umfang den Gehegen zuschlage und die Gehege mit Glas und Wänden abteile, ich bin also nicht erst durch den Rasbach-Plan auf diese Vorgehensweise gebracht worden. Auch die Erweiterung des rechten Käfigs in Halle II hinein, während der Linke in seiner Form bleibt bliebt ab diesem Zeitpunkt eine Konstante, zurückzuführen auf den Umstand, dass nur auf der Westseite des Äquatoriums außen genug Platz für größere Gehege ist, so dass auch größere Innengehege für die Menschenaffen nur auf dieser Seite möglich sind.

Entwurf 05 – Erste Gorilla-Meerkatzen-Vergesellschaftung

Äquatorium 05

Bei diesem Entwurf habe ich angestrebt, in Halle I nur die Asiaten, in Halle II und III die Afrikaner unterzubringen und dazu erstmals die Meerkatzenhalle aufgelöst, um die nötige Fläche für die Menschenaffen-Innengehege herausuholen. Ich gebe allerdings zu, die Vergesellschaftung der beiden Colobus- und er drei Cercopithecus-Arten halte ich doch für etwas gewagt. Davon, dass der Platz nach wie vor nicht reicht, einmal abgesehen.

Besonders Auffällig: Die Vergsellschaftung von Gorillas mit Husarenaffen. Unabhängig davon, ob die Arten passen, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich damals noch kein entsprechendes Beispiel kannte, und von der Brazza-Meerkatzen-Vergesellschaftung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Rede. Außerdem plane ich bereits nicht mehr mit den Dscheladas. Endgültig abgegeben wurden sie erst 2015.

Entwurf 06 – Zurück zur Meerkatzenhalle

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Halle I
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Halle II und III

Entwurf 06 enthält erste Versuche, den Weg rund um das Haus thematisch als einen Urwaldpfad entlang der ineinander übergehenden Außengehege anzulegen. In Halle I und II versucht er, möglichst viel Fläche herauszuholen. In Halle III greift er jedoch wieder auf die althergebrachte Meerkatzenhalle zurück. Eine möglichst optimale Ausnutzung gelingt auch hier noch nicht. Es hat wohl einen Grund, dass ich den Entwurf nicht weiterverfolgt habe.

Entwurf 07 – Aufhebung der Innenraum-Struktur, erweiterter Ostausgang, konsequente geografische Trennung

Dies ist der letzte Entwurf vor November 2001 und der bis dahin radikalste was die Platzausnutzung betrifft. Hier war dann auch die Idee mit der Unterteilung in Afrikanischer und Asiatischer Regewald im Außenbereich konkret. Die Innenraumnutzung bricht stellenweise die bisherige Raumstruktur auf, inden Käfigseitenwände durchbrochen und Käfigfläche zu Besucherraum umgewandelt wird. Und auch die Aufteilung der Halle III als Südostasien-Halle wird in nachfolgenden Entwürfen immer wieder aufgegriffen.

Weiterer Änderung: Die Mandrills, damals noch auf dem Felsen am Delphinarium, kommen zum ersten Mal dazu und bekommen das Zwergflusspferd-Areal, der Wassergraben des Schimpansenkais wird dazu erweitert. Die Gibboninsel teilens ich Bärenstummelaffen und Brazza-Meerkatzen – diesmal also verschiedene Gattungen. Zum ersten Mal tauchen in Halle III zu Nachtkäfigen umgebaute Außenkäfige auf, außerdem ein erweiterter Osteingang, was erst einige Jahre später in größerem Umfang und anderer Form tatsächlich realisiert wurde.

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Äquatorium 07-2Äquatorium 07-3

Es war auch dieser komplette Entwurf, den ich seinerzeit an den Zoo geschickt hatte, mit miserabel aufgelösten Scans der Zeichnungen, deren Auflösung als Ausdrucke mit dem Tintenstrahldrucker noch mieser wurde. Troztdem erhielt ich eine sehr freundliche Antwort von Herr Frese. Er schrieb mir, dass der Entwurf sehr schön aussähe, aber noch nicht radikal genug wäre. U.a. sollten die Schimpansen und eine Orang-Gruppe raus, mit der ich, wie man in den vorherigen Entwürfen sieht, stets noch geplant hatte. (Auch Husarenaffen und Guerezas wurden um diese Zeit abgegeben). Außerdem sei ein Kuppeldach dieser Bauweise (ich wurde damals durch das neue Dach auf dem Düsseldorfer Ständehaus inspiriert) zu teuer.

Die nun folgenden Entwürfen datieren nach November 2001. Alle schließen den Rasbach-Entwurf für ein Gorilla-Innengehege in Halle I mit ein und konzentrieren sich daher auf die Hallen zwei und drei.

Entwurf 08 – Erweitertes Orang-Innengehege, wie es vielleicht tasächlich kommen könnte.

Der Entwurf ist nicht mehr sicher zu datieren, muss aber von Ende 2001-2002 stammen.

Äquatorium 08

Dass ich ihn nicht ausgemalt habe, deutet darauf hin, dass ich ihn nicht weiter verfolgt habe. Wie man sieht, setzt er darauf, die Orang-Utans an der jetzigen Stelle zu behalten und die Innenflächen zu vergrößern. Ein größeres Außengehege hatte ich damals noch nicht vorgesehen.

Den aktuellen Stand der Dinge betrachten, ist diese Neueinteilung und Erweiterung der Orang-Innengehege allerdings diejene, deren Realisierung am wahrscheinlichsten, da mit dem geringsten (Kosten-)Auswand verbunden ist. Allerdings halte ich sie langfristig nicht für zukunftsfähig.

Darüber hinaus versucht der Entwurf, die Meerkatzenalle umzugestalten. Rückblickend betrachtet kommt den Meerkatzen dabei mehr Platz als nötig zu, der besser für die Menschenaffen genutzt werden sollte. Nebenbei, ist dies der erste Entwurf, der dem Äquatorium einen dritten Ausgang im hinteren Bereich verschafft.

Entwurf 09 – Die letzte Meerkatzenhalle

Zum Entwurf 09 zunächst eine Zeichnung der Halle I. Sie datiert auf Mai 2003. Der neue Ostausgang und das Bärenstummelaffen-Außengehege sind noch nicht dabei. Ansonsten wird sich der Zuschnitt der Innegehege in Halle I bei künftigen Entwürfen nicht mehr großartig andern, höchstens der Besatz.

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Dazu gehört ein Entwurf für die übrigen Hallen des Gebäudes, das zunächst die gleiche Zuteilung wie Entwurf 8 vornimmt, dabei allerdings versucht, innen wie außen die rechtwinkligen Käfigstrukturen aufzuheben.

Zum ersten mal ist hier außerdem die Vergesellschaftung von Orangs- und Schopfgibbons vorgesehen. Die Mandrills ziehen ins Affenhaus, mit den Siamangs plante ich nicht mehr.

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Dass ich damit nicht zufrieden war, zeigt sich daran, dass ich schon Juli 2003 einen neuen Entwurf für die Halle II und III angefertigt habe, der an den von Halle I anschließt.

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Ab hier bekommen die Orang-Utans zusammen mit den anderen asiatischen Affen die komplette Halle III. Das schließt einen Umbau der Meerkatzen-Außenkäfige zu Nachtkäfigen für die Orangs und eine Außenanlage auf dem Gelände auf der Rückseite des Gebäudes mit ein.

Entwurf 10 (2004) – Baumhaus bei den Orangs

Eine etwas andere Raumaufteilung, aber sonst wenig Änderungen wählen diese Entwürf von Februar und August 2004. Anzumerken ist hier, dass durch ein erhöhtes Baumhaus, ähnlich wie im Rio Negro, versucht wird, bei den Orang-Uans noch eine weitere Beobachtungsperspektive zu emöglichen.

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Entwurf 11 (2006)

Im Dezember 2005 begannen die Bauarbeiten für den neuen Ostausgang. Da die Bärenstummelaffen nun anders untergebracht werden sollten, ergaben sich Möglichkeiten für neue Raumaufteilungen. Dabei kehren die Entwürfe im wieder zu einer stärkeren Anlehnung an die ursprüngliche Strukturierung des Äquatoriums zurück. Die Asienhalle in Halle III allerdings bleibt. Zudem besteht noch keine Klarheit darüber, an welche Seite an der Rückseite das Orang-Gehege ansetzt. Zur damaligen Zeit war dieser Bereich für Besucher schon nicht mehr zugänglich.

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Äquatorium 11-2

Hier sind zum ersten Mal die Nebelparder mit einbezogen, noch bevor ich auf die Idee gekommen bin, aus dem Raubtierhaus ein Madagaskar-Haus zu machen und die Nebelparder-Volieren mit einer südamerikanischen Art zu bestetzen (von der Brillenbärenanlage war damals noch nicht die Rede).

In der Ausführung hab ich hier außerdem zum ersten mal eine Computergrafik angefertigt – mit Word, wohl gemerkt. Inzwischen bin ich aber wieder zur analogen Handzeichnung zurückgekehrt. Das geht schneller und sieht, finde ich, auch besser aus.

In der nachfolgenden Zeit hat es keine weiteren Entwürfe gegeben. Zum einen hatte ich nicht die Zeit und die Muße dazu, zum anderen war mit den letzten Entwürfen das Optimum erreicht. Alle weitere wäre nur noch ein Tauschen von Arten als Reaktion auf aktuelle Entwicklungen.

Der demgemäße Entwurf auf dem letzten Stand findet sich im Rahmen unseres Umestaltungskonzepts ZooVisionDU.

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