Tigeranlagen: Köln – zeitloser Klassiker

Tiger gehören zu den beliebtesten (Zoo)tierarten und viel genutzten Werbeträgern, besonders auch in Sachen Artenschutz, wo sie ebenso ikonisch sind wie Großer Panda, Gorilla und Elefant. Von der einstmaligen reinen Käfighaltung weg hat sich die Tigerhaltung in den vergangenen Jahrzehnten hin zu verschiedenen Formen neuer Anlagen entwickelt. Diese Artikelserie stellt verschiedene Tiger-Anlagen vor

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Zoo Kaiserslautern

Der Zoo Kaiserslautern gehört unübersehbar zu den kleinen Einrichtungen. Der Tierbestand ist überschaubar und enthält an Großsäugern Chapman-Zebras, Pferde und Esel, Trampeltiere und Hausyaks, Lamas und Alpakas, sowie Sikahische. Carnivoren beschränken sich auf Zwergotter, Wasch- und südamerikanische Nasenbären, sowie Zebramangusten und Erdmännchen. Bis vor kurzem hatte es noch einen Tiger gegeben. Die Primaten werde durch Lizst- und Weißbüschelaffen, Totenkopfaffen, Haubenkapuziner, Kattas und Rote Varis vertreten.

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Giraffen in deutschen Zoos – eine Bestandsaufnahme

Anlässlich des World Giraffe Day (warum auch immer man sowas immer auf Englisch sagen muss) am 21.06., dem längsten Tag des Jahres (!) , habe ich mir mittels zootierliste.de die Giraffenbestände in Deutschland etwas genauer angesehen.

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Westliche Flachlandgorillas im Zoo Duisburg

Gorillas im Äquatorium

Gorillas gehörten zu den Arten der ersten Stunde des Äquatoriums. Während es Schimpansen bereits im alten, inzwischen verschwundenen Affenhaus auf der Westseite des Zoos gegeben hatte, erlebte die größte Primaten-Art ihre Haltungspremiere erst 1962 im damals größten Affenhaus der Welt. Der Erstbesatz waren das Paar Susi und Tarzan, die über den Zoo Hannover nach Duisburg kamen.

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Walarium Zoo Duisburg (Belugas, Commerson-Delphine)

1969 wurden 0,2 (zuerst dachte man, es wären 1,1), 1975 1,0 Belugas von einer zooeigenen Expedition in der Hudson-Bay in Kanada gefangen. Allua starb 1986, Moby 1999, Ferdinand wurde 2004 nach SeaWorld San Diego abgegeben. Untergebracht wurden die Tiere in einem ca. 10x10x3 Meter großem Becken, dass ursprünglich die erste Delphinanlage (1965-1968) gewesen war. Anfangs hatte man sicher Zuchtambitionen und in den 60ern mag das Walarium sogar noch als adäquate Unterbringung gegolten haben. Nachwuchs gab es jedoch nie.

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Burger’s Zoo Arnhem

Zu allererst ein großes Dankeschön an Lincoln, der und in seinem Auto mitgenommen hat, denn mit dem Zug wäre das ganze wohl etwas umständlicher geworden. Mit dabei waren außerdem Saphira, Cheetah (dem man auch danken muss, dass er die Fahrt von Hamburg am frühen Morgen auf sich genommen hat – von dem momentanen Bahnchaos im Ruhrgebiet noch garnicht gesprochen), zum ersten mal dabei Alcelaphinae und meine Wenigkeit.

Diesmal will ich so vorgehen, dass ich die einzelnen Themenbereiche, oder, wie man sie dort nennt, Öko-Displays beleuchte. Den „Park“ unerteile ich dabei in mehrere Abschnitte.

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Magdeburg 20.04.15 (von Cheetah)

So verzeiht die Verspätung.

Wie der Großteil weiß, waren wir ja auf einer kleinen Zootour im Osten, gestartet haben wir mit Magdeburg. Übernachtet haben wir die ersten Tage in Leipzig, dementsprechend fuhr die Bahn nur alle 2h nach Magdeburg, ebenso war die Fahrtweg bis zum Zoo dann ca 2h.

Ich füge noch einen Wegplan mit ein, damit man die Route besser nachvollziehen kann

Bild

Der Eingang lag in einem Park, sah von außen schonmal nicht schlecht aus. Hinterm Eingang erwartete uns direkt die Erdmännchen, eine recht schicke Anlage. Im Anschluss war eine großzügige Wiesenfläche, vermutlich nicht bebaubar. Die Route haben wir morgens dann gegen kurz nach 10 Richtung „Asien“ gestartet, sprich Tiger, Schopfhirsche und die Voliere für Chinesische Zwergstreifenhörnchen und Termminck-Tragopane. Die Anlagen waren recht gut eingerichtet. Will jetzt nicht auf jede Anlage eingehen, sonst wird das hier ein 1000 Seiten Roman. ;P
Einen Schock haben wir bei den Kiangsi-Rothunden bekommen (sorry Lincoln, das muss einfach mit rein :D ), wir haben einen Rothund fotografiert und auf einmal sprang eine Rothündin an den Zaun (Matrixlike) und drohte uns und sprang wieder. Natürlich haben wir uns beide erschrocken weil wir direkt daneben standen. Sie wollte nur ihre Welpen beschützen, die hinter ihrer kleinen Holzhütte herumwuselte.

Kurz bevor man am Berghang, der auf der Karte links ist, kommt, sind noch 3 kleinere Anlagen aus alter Zeit. Dort lebten Fuchsmangusten, Dunkelkusimansen (!) und Weißschwanzstachelschweine. Auch wenn die Anlagen von denen schon (sehr) klein waren hat man da probiert soviel Struktur einzubringen was den Tieren was bringt wie möglich. Am Berghang lebten dann in Volieren Brillenkäuze, Karakaras. Etwas weiter hinten gab es dann auch Anlagen mit Luchsen, Uhu, Rotmilan, Goldschakalen die Anlagen waren ebenfalls sehr schick und lagen auch in einer schönen Umgebung meines Erachtens nach.

Stückchen weiter gab es etwas abgelegen an einem „Ausgang“ eine Sittichvoliere, da leben 6 oder 7 Sitticharten drin und noch Parmakängurus, diese haben sich aber versteckt. Die Anlage war trotz den vielen Arten nicht überfüllt und begehbar.

Noch eine Rarität erwartete uns ein kleines Stück weiter, Neunguinea-Filander in einer Anlage für Jägerlieste. Gegenüber waren die Seraus, wo das Weibchen aber nach dem Tod des Männchens nach Berlin ging. Die Anlage wird nun auch für Gorale umgebaut.

Angekommen an Africambo I, das Schimpansenhaus war sehr schön gemacht und mit der Anlage für Westafrikanischen Stumpfkrokodilen dann doch was aufgelockert und lockt dann noch ein paar Besucher rein wenn die Affen draußen sind. Ebenso waren es 2 Gruppen von Schimpansen, 2 Ältere Tiere und die größere Gruppe.
Im Anschluss war eine sehr großzügige Anlage für Kattas, Gürtelvaris und Rotstirnmakis, natürlich haben sie sich eig die ganze Zeit nur innen aufgehalten, weshalb wir mit Spiegelungen bei den Bildern kämpfen durften. Schien aber auch eine Vorführung zu bestimmten Uhrzeiten zu geben, aber was die da genau präsentieren, keine Ahnung.
Afrcambo I bietet eine seeeehr großzügige Anlage die in mehreren Unterteilbar ist für Defassa,Wasserbock, Südliche Oryx, Uganda-Giraffen, Grevy-Zebras und Ostafrikanisches Spitzmaulnashorn. Natürlich können die Nashörner nicht überall hin und haben auch noch 1 oder waren es 2 seperate Anlagen. Auf einer sind sie mit Tansania-Stummelaffen vergesellschaftet. Dazu später mehr.
Die Außenanlage für die Schimpansen gefiel mir, ebenso die Gestaltung dieses ganzen Bereiches mit den paar Insenln im Wasser und zwischen den Wegen die Pelikananlage. Dafür war die Löwenanlage jetzt sagen wir ganz ok, hätte man den Weg anders gestaltet, hätte man vermutlich mehr rausholen können bzw auf die andere Seite bauen können, welche mehr Platz bieten könnte. Die Innenanlage bot aber zu manch anderen Haltungen besseren Platz und war auch nicht hässlich gestaltet.
Das alte Affenhaus ist schon fast abgerissen. Das alte Elefantenhaus war dann schon ein Schock, wenn man überlegt auf was für einen Platz innen die 2 Elefanten leben, gut dass sie mit Africambo II schon begonnen haben und mal sehen was sie aus dem alten Bauwerk rausholen! Daneben lagen dann in einer verspiegelten Anlage 3 Vogelarten. Im Anschluss war eine Anlage für Gelbbrustkapuziner, daneben für Monameerkatzen und daneben dann für Löffelhunde.
Im Nashornhaus waren 2 Terrarien (1 war offen), diese waren sehr schön in das Haus integriert und würden jeden Terrarianer erfreuen. Wie erwähnt auch eine Anlage für die Stummelaffen, vergesellschaftet mit Strahlenschildkröten im vorderen Bereich. Im Haus war ebenso noch recht schick eine Anlage für Kap-Borstenhörnchen und Zwergmangusten, beim ersten habe ich eher das Bedenken, dass sie da raus könnten…

Neben dem Nashornhaus gab Volieren für Papageien und daneben noch für Krallenaffen und Tamanduas. Man hat dort sehr viel Struktur eingebracht. Nebenan ist das Haus für die Tapire, vergesellschaftet mit Nasenbären, Roten und den Weißrüssel. Ameisenbärenanlagen gab es auch, 2 Stück direkt neben der Anlage für die Tapire und Nasenbären. Auf dem Weg zwischen dem Haus und den Ameisenbären waren noch 2 Anlagen für Schwarzes Löwenäffchen und Schwarzschwanz-Seidenäffchen, leider waren die Tiere in deren Häuser, diese 1. gespiegelt haben und 2. total dunkel waren.. dafür war die Anlage für die Sakis schön gestaltet die neben den Ameisenbären lag, auch begehbar. Leider hatten sich auch dort die Tiere zurück gezogen, mit was sie vergesellschaftet sind hab ich leider gerade nicht mehr auf dem Schirm.

So fehlt noch das Stück zwischen dem Berghang und Africambo I. Dort waren dann Haustiere untergebracht im vorderen Stück, weiter hinten bei den Filandern waren dann Axishirsche und Hirschzeigenantilopen. Daneben dann wie erwähnt die Anlage für die Gorale. Dort neben Tasmanisches Bennetkänguru und dann kamen ältere Anlagen für Rotbüffel und solche Tiere.

Gegessen haben wir natürlich auch. Mein Essen war ne XXL Currywurst, obwohl ich es nicht wirklich mag musste natürlich Fleisch her :D Die Auswahl hätte noch bisschen mehr bieten können, aber da kommt der Luxus aus Köln aus mir heraus :D Dafür hat es aber geschmeckt.

Am Ende sind wir nochmal Richtung Schopfhirschen gegangen und hatten Erfolg, sie standen besser, ebenso haben wir einen Syrischen Tigeriltis gesehen! Seehr geiles Tier und viel kleiner als man erwartet hat.

Fazit: Der Zoo ist wirklich ein Geheimtipp und ein Besuch definitiv wert! Einige Raritäten und es werden vermutlich noch mehr. Denke sobald Africambo II eröffnet ist und alles eingezogen ist werde ich dort noch einen Besuch hin machen.

Wurde jetzt doch keine Grobe Rückmeldung :D