Duisburg: Australien geht in die Verlängerung

Die alte Luchsvoliere im Nordlandbereich/Robbenrevier des Duisburger Zoos ist Geschichte. Die zuletzt hier untergebrachten Schneeeulen sind in die großen Greifvogelvoliere am Ende Fasanerie umquartiert worden.

Seit Anfang September informiert ein Schild am Bauzaun, dass hier eine neue „Australien-Anlage“ entsteht. Zunächst verwunderlich, denn immerhin befindet sich die bisherige Australien-Anlage einige hundert Meter weiter südlich den Weg hinunter, passenderweise gleich neben den Koala-Haus. Gerade erst wurde die Känguruh-Hälfte runderneuert.

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Westliche Flachlandgorillas im Zoo Duisburg

Gorillas im Äquatorium

Gorillas gehörten zu den Arten der ersten Stunde des Äquatoriums. Während es Schimpansen bereits im alten, inzwischen verschwundenen Affenhaus auf der Westseite des Zoos gegeben hatte, erlebte die größte Primaten-Art ihre Haltungspremiere erst 1962 im damals größten Affenhaus der Welt. Der Erstbesatz waren das Paar Susi und Tarzan, die über den Zoo Hannover nach Duisburg kamen.

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Duisburg: Erneuerung der Australien-Anlage

An der Känguru-Anlage im Australien-Revier wird gearbeitet.

Schon seit einiger Zeit ist ja die Anlage permanent geteilt mit einem Zaun, der gut mit Büschen und Bambus kaschiert ist.

Jetzt ist der Bambus entlang der Rampe zum Koala-Haus entfernt worden, man hat von da aus also einen unverstellten Überblick. Außerdem hat man den Graben zurückgebaut, der Hang war urspringlich gepflastert, wenn ich nicht sehr irre. Die graden Innseiten sind jetzt mit Kunstfels verputzt, allerdings unmodelliert, in loser Schlammstruktur, was für den Zweck absolut passt. Der Graben ist damit jetzt kein Graben im eigentlichen Sinne mehr, sondern einfach nur abfallendes Gelände. Außerdem ist die häßliche Betonwanne des ehemaligen Teil-Wassergrabens, der nicht mehr genutzt wurde, auch weg. Dafür gibt es jetzt eine kleine, flache Wasserstelle.

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Walarium Zoo Duisburg (Belugas, Commerson-Delphine)

1969 wurden 0,2 (zuerst dachte man, es wären 1,1), 1975 1,0 Belugas von einer zooeigenen Expedition in der Hudson-Bay in Kanada gefangen. Allua starb 1986, Moby 1999, Ferdinand wurde 2004 nach SeaWorld San Diego abgegeben. Untergebracht wurden die Tiere in einem ca. 10x10x3 Meter großem Becken, dass ursprünglich die erste Delphinanlage (1965-1968) gewesen war. Anfangs hatte man sicher Zuchtambitionen und in den 60ern mag das Walarium sogar noch als adäquate Unterbringung gegolten haben. Nachwuchs gab es jedoch nie.

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Duisburg: Weiteres Enrichment auf der Elefantenanlage

Bauarbeiten an der Elefanten-Anlage

Leider hat die Hintergrundoptik sehr gelitten durch den Kahlschlag, den die Bahn an der Böschung veranstaltet hat. Irgendwie wirkt das Gehege dadurch noch kleiner.

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An der ehemaligen Besucherfütterstelle sind weitere Futterlöcher gebaut worden. Ich hoffe, sie aben noch etwas Kunsfels über, um das ganze ein bisschen schöner aussehen zu lassen. (Ist inzwischen geschehen.)

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Schließlich ist die Grabenkante neu befestigt wurden, mit Beton und E-Gras. Ich weiß nicht, ob das schon als bullensicher durchgeht. Das mE größte Manko war bisher immer, dass Shaka nicht zu den Kühen auf die Anlage kam. Das brachte ihn öfers zum Weben. Allerdings spielt da wohl auch der Platz eine Rolle.

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Apropos Platz: Eigentlich wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, die rückwärtigen Gräben zu verfüllen und durch Zäune zu ersetzen. Vermutlich wäre das aber teuerer gekommen, als der daraus entstehende Nutzen in Form von Platzgewinn und würde im Zuge einer (mMn alternativlosen) Vergrößerung der Anlage mehr Sinn ergeben.